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In den letzten Tagen war hier in Norddeutschland richtiges Aprilwetter – auch wenn der Kalender längst den Mai anzeigt. Und so hat die Badefrau des Skulpturenpaares vor dem alten Juister Warmbad bei meinem letzten Besuch auf der Insel am 14. Mai eine Häkelmütze auf und die von ihr zum Baden begleitete Dame trägt Hut und Kleid in den Juister Farben.

Am Strand sah es schon ganz anders aus: soo viele Strandkörbe kündigen den Sommer an! Es wird nun auch bald Zeit, dass die Sonne kommt, damit sich das Meer ein wenig aufwärmt und wir endlich wieder baden gehen können – wenn auch heute ohne den komfortablen Service einer Badefrau.

Inzwischen wächst bei mir die Neugier, welche Figuren bei meinem nächsten Besuch  wieder in neuem Outfit zu sehen sind. Ich hoffe, der Wechsel zu den Bademoden ist nicht mehr weit: angekündigt ist das warme Wetter bereits. Wer wohl die Juister Figuren immer wieder so schön neu einkleidet? Aber wer der oder die Modeschöpfer sind, bleibt wohl eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Insel…

 

Da hatten wir wieder einmal Glück: Nachdem wir leider nur fünf statt – wie urspründlich geplant – 14 Tage auf der Insel verbringen konnten, haben wir bei unserem Aufenthalt über die Ostertage auf Juist herrlichste Sonnentage erlebt! Es war ein schöner Auftakt in ein neues Juist-Jahr. Die Töpferei im Loog hatte wieder geöffnet und ich konnte die im Herbst bestellte Tasse abholen, im Kino gab es anrührende Filme (Tipp: „Kennen Sie die Beliers?“), für die nun im Inselalltag Zeit und Muße waren und an der Strandstraße gab es wieder neu bestrickte „Badende“, diesmal mit Osterhasenhut und Kiepe. Ein ganz besonderes Konzert gab es am Ostersonntag in der evang. Inselkirche: Der Kantor Stephan Reiß (Orgel) und Tänzer Marco Jodes gestalteten einen wunderbaren und ergreifenden Abend zum Thema Auferstehung unter dem Titel „The Passion of Dance“. Nun dauert es wieder eine Weile bis zum nächsten Juistaufenthalt und bis dahin müssen nun die schönen Erinnerungen reichen…

Urlaub/Ferien auf Juist

Sturm Niklas tobte über Norddeutschland, und auch auf Juist wurden Gäste und Einheimische kräftig durchgepustet. Konnte man am 30.03. noch wunderbar vom (Rücken-)Wind getrieben spazieren gehen, so war dies gestern, am 31., nicht mehr möglich – der Sandsturm war zu heftig. Aber nicht nur am Strand, auch im Ort war es ungemütlich und an einigen Stellen waren Straßen wegen herabfallender Dachziegel gesperrt. Der Schiffsverkehr wurde am Nachmittag eingestellt, sodass mancher Urlauber seinen Aufenthalt auf der Insel verlängern musste. Auch 80 Tagesgäste konnten die Insel nicht mehr verlassen – alle fanden Unterkunft bei den hilfsbereiten Juistern, die mit solchen Situationen vertraut sind. Heute, am 01.04., ging die Abreise dann für alle zügig – das Schiff brauchte nur 1 Std. und 10 Minuten von Juist nach Norddeich. Am Himmel waren wieder blaue Lücken zwischen den Wolkenfetzen zu sehen – für morgen ist wieder sonniges Frühlingswetter angekündigt. Aber wir wissen alle: Der April macht, was er will – an der Nordsee sowieso!

Sturm Urlaub/Ferien auf Juist

Die Frühlingssonne strahlt vom blauen Himmel und ich freue mich auf meinen nächsten Juistaufenthalt, der in wenigen Tagen beginnt. Die Lüneburger Sonne scheint nun schon seit Stunden ungehindert vom Himmel und noch muss ich mir vorstellen, dass es die Gleiche ist, die mich bald auf Juist verwöhnen wird. Hin und wieder schaue ich auf die Bilder der Juister webcams und vergewissere mich, dass die vertraute Insel noch da ist. Aber bald werden die 15-Zoll-second-hand-Bilder durch die Weite von Himmel und Meer ersetzt, das Rauschen des Meres und des Windes werden zu hören sein und die Luft riecht nach See und Frühling. Vorfreude auf zauberhafte Inseltage!

Zauberhafter Urlaub/Ferien auf Juist

Fotokalender - wundervolles Juist 2015 WeihnachtenIlona Weinhold-Wackernah und Adrian J.-G. Wackernah, zwei Freunde von mir, haben zwei kleine Kalender für 2015 kreiert – Fotokalender. Noch gibt es davon ein paar Exemplare und wem zu Weihnachten ein kleines Geschenk fehlt, der mag sich mal die Kalender anschauen.

Fotokalender - Juist am Strand 2015 Weihnachten

So ein herrlicher Sommer auf Juist! Ich kann mich gar nicht erinnern, dass es in einem Sommer schon so viele „echte“ Hochsommertage gegeben hat. Oft wechselt mit der Tide ja noch einmal das Wetter – ein guter Trost in Jahren, in denen ein Tief das andere ablöst und die Sonne nur selten aus der Wolkendecke lugt. Aber dieser Sommer war einfach nur zum Genießen! Und auch der September hatte noch viele schöne Spätsommertage im Gepäck.

Leider konnte ich nur im Juli eine knappe Woche mit meiner Tochter auf der Insel verbringen. Nun freue ich mich umso mehr auf ein paar Tage in der gemütlichen, warmen Ferienwohnung „Alte Liebe“ und lange Spaziergänge am Strand, bei denen ich mich ein wenig durchpusten lassen kann! Wind, Regen und Sturm haben an der Nordsee im Herbst ihren besonderen Reiz. Hoffen wir dennoch, dass die Stürme in diesem Herbst und Winter glimpflicher verlaufen als im letzten Jahr! Und vielleicht gibt es ja auch im Oktober noch den einen oder anderen warmen Sonnenstrahl!

 

Musikfestival Juist 2014Sonntag, 1.6.2014, 12 Uhr: Die Ruhe ist auf die Insel zurückgekehrt, Juist ist wieder so, wie es mir vertraut und lieb ist.

Zu den Musiktagen waren Tausende (!!!) auf der Insel. Straßen waren im Dorf abgesperrt für Kinderspielzonen, Musikbands und Bierzelte und an der Bill waren am Freitagabend allein 2000 Menschen zum Open-Air-Konzert. – Die abgestellten Fahrräder standen bis 300 Meter weit vor der Domäne Bill.

Ab 9 Uhr waren die Menschen dann heute am Sonntag in Scharen mit ihren Koffern zum Hafen gezogen und nun, mit dem letzten von fünf (oder noch mehr?) Schiffen sind sie um 12 Uhr alle wieder weg. Die Insel taucht wieder auf. Es heißt, zu den Musiktagen läge die Insel 30 cm tiefer im Wasser – stimmt!

Wer jetzt bleibt oder anreist kommt für die langen Spaziergänge am Wasser (endlich barfuß!), die Sonnenuntergänge am Meer und die gemütlichen Teestunden, in denen man die Zeit anhalten kann (darum lässt man die Sahne auch gegen den Uhrzeigersinn in den Tee gleiten …).

Mir bleibt leider nur noch der Montag mit einem kurzen Ausflug an die Bill. Das muss nun reichen bis zum Sommerurlaub Mitte August. Der Alltag in Lüneburg holt mich schnell wieder ein, aber allein diese Zeilen rufen die Erinnerung an ein abwechslungsreiches Wochenende wieder wach.

Das haben Sie sicher auch schon erlebt: Auf der Fähre zur Insel oder zurück sitzen Ihnen fremde Menschen gegenüber und nach den 1,5 Stunden Überfahrt haben Sie „Gleichgesinnte“ – also eben solche „Inselliebhaber“ kennen gelernt, wie Sie selbst es sind und haben dazu wieder einiges über die Insel erfahren.

Es wird darüber geredet, welches Quartier zu empfehlen ist, welche Ausflugsziele unbedingt angesteuert werden müssen („Juist ohne Billbesuch – geht ja gar nicht!“), welche Veränderungen es in den letzten Jahren gab – von den Sturmschäden bis zu den Neubauten – und seit wie vielen Jahren  man schon auf die Insel fährt. – Ja, das ist das Besondere: Die meisten waren schon oft auf der Insel und kommen immer wieder.

Ein schönes Thema sind übrigens auch immer die besonderen Ereignisse, die manche auf einer der Überfahrten erlebt haben. So zum Beispiel, dass die Überfahrt auch schon mal 13 Stunden gedauert hat, weil das Schiff im Watt stecken geblieben ist und auf die nächste Flut warten musste, wie vor wenigen Jahren um die Weihnachtszeit. Oder dass das Schiff 2003 einmal am Kalfamer, also am Ostende der Insel anlegte, weil die Fahrrinne durch aufgespülten Sand nicht frei und der Juister Hafen nicht erreichbar war. Damals mussten dann 1800 Menschen über eine provisorisch errichtete Gangway auf die Insel und durch das Naturschutzgebiet zum Ort laufen. Aber keine Sorge: Die allermeisten Überfahrten verlaufen ohne jede Störung – und ein kleines Gefühl von Abenteuer möchten wir Urlauber ja auch haben, oder?

Im Juister Hafen

Nachdem ich zuletzt Mitte Februar auf Juist war, hatte ich nun endlich mal wieder Zeit für eine Stippvisite. Nach einem regnerischen 1. Mai im norddeutschen Flachland fuhr ich am Freitag, d. 03.05. am Vormittag nach Norddeich, um mittags die Fähre zur Insel zu nehmen. Und genau wie bei meinem Besuch im Februar riss auch an diesem Tag der Himmel auf und bei Ankunft auf der Insel waren alle Wolken verschwunden. Auch noch am Samstag bei meiner viel zu frühen Abreise strahlte die Sonne vom blauen Himmel. Offenbar hat die Insel tatsächlich mehr Sonnenstunden als das Festland!

Auf der Insel gab es dann mal wieder etwas Neues für mich zu sehen: den Maibaum. Mitten auf dem Kurplatz, mit Bändern in den Farben der Insel umwickelt, steht er nun. Die Bänder flattern im Wind und er erinnert an ein wohl fröhliches Fest beim Aufstellen des Maibaums am Vorabend zum 01. Mai.

Trotz der Kürze des Besuchs und einiger Aufgaben, die zu erledigen waren, habe ich die Ruhe der Insel sehr genossen. Am Strand traf ich dann zum einen gut eingemummelte Menschen, die gegen den heftigen Ostwind anmarschierten und zum anderen schon die ersten sonnenhungrigen Barfußläufer. Und bei 12 Grad Lufttemperatur weiß jeder Inselurlauber: eine Erkältung holt man sich hier – anders als im heimischen Garten, wo niemand auf die Idee käme, bei 12 Grad Schuh und Strümpfe auszuziehen – nicht!

 

Ich muss gestehen, ich habe die Ferienwohnung ja erst im letzten Jahr erworben und die erste Zeit nutzte ich, um die FeWo nach meinem Geschmack umzugestalten. Da blieb für die Vermietung wenig Zeit. Doch jetzt stimmt die Einrichtung, die Homepage ist auch fertig und gefällt hoffentlich nicht nur mir.

Bei der Kurwaltung der Insel Juist ist meine Ferienwohnung endlich auch zu finden und im Katalog mit allen Feriendomizilen ist eine kleine Anzeige zu finden. Bei Google auf der Karte ist der Eintrag gamcht und in wenigen Wochen sollte man meine FeWo dort auch finden können, natürlich mit allen wichtigen Kontaktdaten, damit Sie mir auch gleich Ihren Buchungswunsch mitteilen können.

Die bange Zeit ist endlich vorbei, denn erste Buchungen konnte ich entgegen nehmen – richtig feste Buchungen, nicht nur Anfragen! Ich hatte ehrlich nicht gedacht, das es so umständlich sein würde, eine wirklich schöne Ferienwohnung auf der wunderbaren Insel Juist zu vermieten. Doch wer nicht weiß, das und wo es diese FeWo gibt, kann auch nicht buchen. So einfach ist.

Na denn mal schöne Ferien auf Juist.